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Damen im Pokalfinale

17. 04. 2016

ESV Lok Falkenberg - SG Kirchhain/Tröbitz 6:0 (3:0)


Nach dem Hinspiel des Pokalhalbfinals vor 14 Tagen in Kirchhain hatten unsere Damen am heutigen Sonntag nun die Mannschaft der Spielgemeinschaft Kirchhain/Tröbitz im Rückspiel zu Gast auf heimischem Boden.

Das Hinspiel hatten unsere Damen mit einem Stand von 0:1 für sich entschieden und somit die wohl bessere Ausgangssituation für die heutige Partie. Unter Zugzwang waren daher zwar eindeutig die Gäste, jedoch ließ der Vorsprung von nur einem Tor kein Ausharren zu. Zumal die vergangenen Begegnungen stets äußerst umkämpft und körperbetont abliefen und beide Mannschaften bereits Siege auf ihrer Seite verbuchen konnten.

Beide Teams wollten ins Pokalfinale einziehen und begannen äußerst konzentriert. Um nicht sofort in Rückstand zu geraten, tasteten sich die Teams zunächst gegenseitig ab und so verlief die Anfangsphase wenig spektakulär.

Dann dauerte es aber doch nur bis zu Spielminute 8 als Janin Hummel einen Eckball direkt zum Führungstreffer verwandeln konnte.

Kurz darauf wurde ein Freistoß der Gäste von der gewohnt starken Falkenberger Torfrau Lisa Stein zur Ecke geklärt. Diese ausgeführt, ging die Tröbitzerin Sandy Scholz absichtlich mit der Hand zum Ball, was mit einer Gelben Karte geahndet wurde.

In Spielminute 15 gelang es unseren Damen den Ball im Mittelfeld zu behaupten und einen Pass nach vorn zu spielen. Stefanie Bretschneider kann sich gegen zwei Gegenspielerinnen durchsetzen und trifft aus der Distanz in die linke untere Ecke zum 2:0

Im weiteren Verlauf sah man gute Spielzüge mit Torabschlüssen und diverse Standartsituationen, jedoch ohne dass es tatsächlich gefährlich wurde. Größte Chance in dieser Phase war ein Pfostentreffer der Gastgeberinnen.

Zum Ende der 1. Halbzeit drängten die Damen von Kirchhain/Tröbitz den Anschlusstreffer zu erzielen und bauten Druck auf. Falkenberg stand zwar sicher, kam in dieser Phase aber schlecht raus.

Dennoch gelang es noch vor dem Halbzeitpfiff, schnell über 3 Stationen gespielt, ein weiteres Tor zu erzielen.

Mit dieser deutlichen Führung ging man gestärkt und selbstbewusst die zweite Halbzeit an. Dennoch vergab man direkt nach dem Wiederanpfiff, nach schlechter Kirchhainer Ballabwehr direkt in die Mitte, leichtfertig die Chance die Führung auszubauen.

Doch lange trauerte man dem aber nicht nach. Unmittelbar danach knallte Sandra Lubusch den Ball aus der Distanz an die Unterseite der Latte und ins Tor.

Trotz des Rückstandes gaben sich die Gäste zu keinem Zeitpunkt auf und kamen auch zu ihren Chancen. Nach einem Eckball traf man mit dem Kopf aber nur das Lattenkreuz.

Direkt nach dieser wohl größten Chance für die Spielgemeinschaft Kirchhain/Tröbitz erzielten die Gastgeberinnen dann den nächsten Treffer. Erneut über 3 Spielstation konnte Stefenie Bretschneider bedient werden, die sich gegen die herauslaufende Torfrau durchsetzen kann.

In Spielminute 69 erzielte Marlene Heinrich durch eine Direktabnahme nach einer Ecke Tor 6.

Kurz vor Spielende dann noch Chance zum 7:0, vor dem Tor wird der Ball in Überzahl quer gelegt, aber zu schwach gespielt, sodass die Torfrau den Ball abfangen kann.

Der ESV Lok Falkenberg gewinnt nach einer fairen Partie souverän mit 6:0 das Pokalrückspiel und zieht damit ins Pokalfinale am 14. Mai 2016 ein.


Tore: Janin Hummel (8.), Stefanie Bretschneider (15., 30., 42.), Sandra Lubusch (36.), Marlene Heinrich (68.)